Völkerschlachtdenkmal
Tipp von
Katrin (14)
27.02.08
Das 1913 eingeweihte Völkerschlachtdenkmal zieht Jahr für Jahr mehr als 200 000 Besucher an. Sehenswert sind die kolossalen Figuren in der Ruhmeshalle, die rund 10 m in die Höhe ragen. Im Gegensatz dazu scheinen die 324 fast lebensgroßen Reiterfiguren in der Kuppelhalle fast klein zu sein. Ein absolutes Muss ist der atemberaubende Blick von der 91 m hohen Aussichtsplattform. Doch dazu muss man erst die 364 Stufen bezwingen. Mein Tipp: Wem die Stufen zu anstrengend sind, nimmt einfach den Lift von der Krypta zum ersten Außenrundgang!
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Der Park Jingshau
Tipp von
Katrin (14)
21.02.08
Am 29.9.04 war es sehr warm, ein dichter Smognebel hingt in der Luft.Das Frühstück in der Jugendherberge war in Ordnung. Es gab drei Toasts für jeden, mit Erdbeerkonfitüre und einem Ei, sowie schwarzen Tee. Nicht besonders schmackhaft, jedoch europäisch und somit eine willkommene Abwechslung.
Danach unternahmen wir eine Wanderung durch ein Altbaugebiet, das aus einfachen und ärmlichen Gebäuden besteht, die Menschen sind hier aber mit dem zufrieden, was sie haben. Als wir dieses Gebiet verließen war die Freude groß, denn der Blick fiel direkt auf ein Mcdonald’s, in dem laut Alexander (unserem Reisefüherer) immer Westerntoilets gab. Also rannten fast alle auf Toilette, ob sie nun in Wirklichkeit das Bedürfnis hatten oder nicht, spielte kaum eine Rolle. Einfach nur mal wieder auf einer „richtigen“ Toilette zu sitzen, so wie zu Hause, das empfanden viele als Erlebnis, denn sonst sind in China die Toiletten einfach nur in den Boden eingelassene Keramikbecken.
Später ließ sich Herr Schmidt-Ihnen (einer unserer Beiden Schulleiter) für umgerechnet zwei Euro (ein Chinese hätte sicher höchstens ein Viertel zu zahlen gehabt) mit einer „Rikscha“, einem Fahrrad mit bequemen Sitz hinten, durch die Gegend fahren und hatte dabei seinen Spaß. Später saßen wir mit einem amerikanisch-chinesischen Freund von Alex, mit dem wir uns vorher trafen, in einem guten, am sog. Hohei-See gelegenen, chinesischen Restaurant und genossen Köstlichkeiten wie Pekingente.
Nach der Mittagsmahlzeit gingen wir in den „Jingshau“, einen Park in dessen Zentrum sich ein künstlich angelegter Hügel mit drei kleinen Buddhatempeln befand, von denen man auf die Verbotene Stadt blicken konnte. Zwar war die Sicht durch den Smog ziemlich schlecht, jedoch entstand so auch ein sehr mystisches Flair, da sich die Stadt auf geheimnisvoll Weise im Nebel verlor.
Schließlich machten wir uns auf, zu einer nahegelegenen Shoppingstraße. Herr Schmidt-Ihnen verspürte nicht das Verlangen nach einem Fußmarsch, sodass er am Eingang das Parks auf uns wartete. Da wir die Shops aber erst nach ca. 30 Minuten erreichten und der Rückweg natürlich noch vor uns lag, blieb gerade noch Zeit für den Besuch von genau zwei Geschäften, in denen jedoch niemand etwas kaufte. Wir kehrten um, liefen zu Herr Schmidt-Ihnen zurück und besuchten den Park erneut. Wie einige Stunden zuvor erstiegen wir den höchsten Punkt des Hügels, auf dem der größere der drei Tempel stand. Inzwischen war es dunkel geworden und wir konnten wieder auf die Verbotene Stadt blicken, die nun erleuchtet war und wirklich atemberaubend schön aussah. Nun verließen wir den Park endgültig und gönnten uns an einem kleinen Stand einen abendlichen Imbiss (sog. Ratsticks > Rattenspieße).
Auf dem Weg zum Hohei-See, an dem wir heute zu Mittag aßen, kamen wir an einer Gruppe von Straßenmasseuren vorbei, Judith (eine andere Reisebegleiterin) und – natürlich – Herr Schmidt-Ihnen konnten nicht widerstehen und ließen sich von den geübten und kräftigen Händen bearbeiten. Als sie zur Kasse gebeten wurden, ließ sich der Schulleiter übers Ohr hauen und bezahlte, statt wie vereinbart zwei, fünf Euro. Die Masseure haben sich sicher gefreut.
Mit zwei nun besonders entspannten Organisatoren suchten wir am See einen Bootsverleih auf und teilten unsere Gruppe auf mehrere Elektroboote auf, mit denen wir eine Stunde auf dem von einem Lichtermeer (ringsum war alles hell erleuchtet) umgebenen See herumtuckerten. Die auf dem Wasser schwimmenden Kerzen vervollständigten die romantische Atmosphäre. Als die Stunde vorüber war, ging es nach Hause.
Wir waren über 14 Stunden nahezu ununterbrochen auf den Beinen, ein anstrengender und aufregender Tag ging zu Ende, an dem wir sehr viel gesehen haben. Ein wahres Highlight war dabei zweifelsfrei die Verbotene Stadt bei Nacht. Erschreckend hingegen war die bedrückende Armut, die für uns immer deutlicher wurde. Alle paar Meter trifft man auf bettelnde Kinder oder Leute, die irgendeinen Ramsch verkaufen. Zum Beispiel wollte mir eine Frau eine rote Drachenfigur andrehen und verlangte dafür 200 Yuan (20 Euro). Ich ging weiter, ohne ihr viel Beachtung zu schenken. Sie folgte mir und war nach wenigen Sekunden mit dem Preis auf 30 Yuan (3 Euro) herunter gegangen, ohne das ich etwas dazugetan hätte. Aufrund der minderwertigen Qualität lehnte ich trotzdem ab.
Zur Erhöhung des Stressfaktors trugen die wieder überfüllten Busse deutlich bei. Außerdem scheint Hupen und Klingeln beim Verkehr sowohl für Auto-, als auch für Fahrradfahrer zum guten Ton zu gehören, da sie dies unentwegt tun, auch wenn es keinen ersichtlichen Grund gibt. Mit den Verkehrsregeln wird es auch nicht so genau genommen, genauer gesagt scheint es überhaupt keine zu geben. Ob an einer stark befahrenen Kreuzung die Ampel auf rot steht interessiert oft weder Auto- oder Radfahrer, noch Fußgänger. Die Straße wird frei nach dem Motto „Der Größte und Stärkste gewinnt“ überquert. Die Chinesen scheinen das Spiel aber auch gern nach der Regel „Der Lauteste gewinnt“ zu spielen.
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Ein Tag in Hang zhou
Tipp von
Katrin (14)
21.02.08
Vor vier Jahren war ich für ca. drei Wochen zu einem Schüleraustausch in China. An einem Tag sahen wir uns die Stadt Hang Zhou, in der Nähe von Shanghai.Um viertel vor sechs standen wir auf, frühstückten (Selbstversorgung), dann ging es mit etwas Verspätung (einige hatten die abgemachte Zeit, zu der wir uns unten im Hotel treffen wollten, nicht eingehalten) mit dem Taxi zum Bahnhof. Wir eilten zum Zug, den wir eine Minute vor Abfahrt erreichten (das letzte Stück legten wir rennend zurück) und in dem wir die folgenden zwei Stunden verbringen sollten.
Während der Fahrt konnte man zahlreiche Bauern beobachten, die ihre kleinen Felder ohne irgendwelche technische Hilfsmittel bewirtschaften. Vermutlich schaffen sie es gerade, den Eigenbedarf zu decken. Eine andere interessante Beobachtung ist, dass sich die Mülldeponien teilweise direkt neben den Fischereiteichen befinden. Der Übergang ist hier fließend, es gibt keinerlei Abgrenzung, was natürlich in höchstem Maße grundwasserschädigend ist. Oft werden die Deponien nach Verwendbarem durchsucht und nachfolgend platt gestampft. Dann werden Mauern und Gebäude auf dem Müll errichtet. Auch in Shanghai fiel einem das Müllproblem in China immer wieder ins Auge: die Geschäfte schütten ihre Abfälle prinzipiell auf den Weg oder die Straße vor der Tür und so ist alles verdreckt, überall liegt Müll, liegen Verpackungen und Essensreste herum. Gegen 10 Uhr sind wir in „Hang zhou“ angekommen, laut Reiseführer eine „Kleinstadt“ mit über 1,1 Millionen Einwohnern. Bis vor 700 Jahren war „Hang zhou“ 200 Jahre lang Chinas Hauptstadt. Nach einer langen Wanderung um einen Teil eines recht großen Sees kehrten wir gegen Mittag in einem der ältesten Restaurants der Gegend ein. Danach setzen wir die Wanderung fort. Die nächste Pause legten wir direkt am Seeufer ein. Hier rekapitulierten wir wieder einmal die Ereignisse der letzten Tage und sprachen die Planung für die nächsten Tage durch. Alex (unser "Reiseführer") sagte, der Gruppenteil der Reise sei nun vorbei, denn morgen würden wir zu den chinesischen Gastfamilien ziehen. Für mich ist dieser Gedanke eher abschreckend, da ich mich in unserem momentanen Hotel sehr wohl fühle und ich nur ungern das Risiko einer Verschlechterung der Umstände eingehe. Außerdem ist ungewiss, zu was für einer Familie man kommen wird. Bisher habe ich nicht nur positive Erfahrungen mit dem chinesischen Volk gemacht. Prinzipiell bin ich offen für Neues, aber das bange Gefühl bleibt.
Abschließend stellte Herr Beyer (unser Schulleiter) fest, dass wir immer öfter in Stresssituationen geraten und mahnte uns zur Pünktlichkeit.
Abends saßen wir seit geraumer Zeit auf der Grasterrasse eines chinesischen Teehauses und tranken – man glaubt es kaum – Tee. Des weiteren nahmen wir zur im Hintergrund laufenden typisch chinesischen Musik einige typisch chinesische Snacks zu uns. Das Teehaus steht direkt am See, den wir umrundet haben und der nun am anderen Ufer in Nebel gehüllt ist. Jenseits der anderen Seite erheben sich schemenhaft die Berge in die Höhe. Links und rechts von uns stehen Hängeweiden. Die Atmosphäre ist perfekt. Genauso stellt man sich ein friedliches, ruhiges China ohne Hektik, Stress und Autostaus vor. Der Tag war sehr schön, aber auch sehr anstrengend.
Auf der Rückfahrt lief im Zug-TV in Hinblick auf die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA ein Anti-Bush-Werbespot. Am nächsten morgen hieß es bereits um halb fünf Aufstehen, dann ging es zum Flughafen. Wir flogen mit „Air China“.
Ursprünglich war die Rückfahrt, wie die Hinfahrt, mit dem Zug geplant, doch leider waren keine Karten mehr zu haben und so mussten wir kurzfristig umplanen.
Alles in allem war es ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag.
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Die Pyramiden von Gizeh
Tipp von
Katrin (14)
20.02.08
Nachdem ich vor zwei Jahren mit meinen Eltern erneut in Ägypten war, habe ich diese liebevoll dazu überredet mit mir nach Kairo zu fahren um sich die Pyramiden von Gizeh anzuschauen. Da ich mich schon lange für die alte Ägyptische Kultur interessiere und es mir die Pyramiden besonders angetan haben war es für mich ein Muss diese auch endlich einmal zu besichtigen. Schon wenn man in Kairo ist kann man die beachtlichen Bauten von weitem erkennen. Zuerst sind wir auf eine Art Plateau gefahren, von dem man einen wunderbaren Überblick über die Cheops-, Chefren- und Mykerinos-Pyramide hat. Danach sind wir zum Fuß der Pyramiden gefahren und ich fand es einfach überwältigend. Es ist unglaublich wie hoch diese Bauwerke sind. Im Fernsehen kamen sie mir immer ziemlich "durchschnittlich" von der Größe her vor, aber das was ich dort sah hat mich sprachlos gemacht. Selbst wenn man versucht hat vom Fuß der Pyramide ein Foto bis zur Spitze zu machen war einem das nicht möglich. Man hätte nur ein Bild erhalten, auf dem nur eine einfarbige Wand zu sehen ist. Kurzum, ich finde es einfach erstaunlích, dass etwas so großes von Menschenhand geschaffen wurde. Mein Vater und ich waren die einzigen beiden aus unserer Gruppe, die auch das Innere der Pyramide erkunden wollten. Da die Cheops-Pyramide geschlossen war sind nur wir beide in die Chefren-Pyramide hinein gegangen. Etwas, was mich sehr überrascht hat war, dass die Pyramiden von Innen gar nicht so prunkvoll waren, wie ich sie mir immer vorgestellt habe. Sie war einfach nur schlicht. In der Grabkammer waren (zu meinem Bedauern) auch keine Bilder oder Hyroglyphen oder ähnliches. Dort war einfach nur der Sarkophag aus Stein. Doch obwohl sie nur so schlicht und einfach war hat mich diese Pyramide fasziniert und ich würde immer wieder hinfahren um sie noch einmal zu besichtigen. Schon allein wegen der beachtlichen Größe...
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Grossmünster
Tipp von
Plaudy (1)
15.02.08
Das Grossmünster in Zürich eine evangelisch-reformierte Kirche.
Das Stadtbild wird geprägt & das Grossmünster ist auch eines der beliebtesten Fotosujts der Stadt.
Man kann die Kirche besichtigen und auch den Turm besteigen. Vom Turm hat man eine fantastische aussicht über die ganze Stadt. Der anstrengende Aufstieg lohnt sich wirklich.
Mit dem Tram Nummer 4 oder 15 bis zur Haltestelle Helmhaus oder durchs Niederdorf Richtung Bellvue laufen bis man vor der Kirche steht
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Dampfschifftour durch Dresden
Tipp von
Svenja (4)
05.02.08
Dresden hat die weltweit größte Flotte an Dampfschiffen! Am Kai des Elbufers unterhalb der Altstadt kann man diese finden. Hier werden verschiedene Touren angeboten, von einstündigen Rundfahrten durch die Stadt (incl. der romantic tour Richtung Blue Wonder Bridge in Loschwitz) bis hin zu einer Fahrt nach Meissen oder einem Wochenaufenthalt nach Magdeburg.
Auf dem Schiff gibt’s auch Speisen und Getränke, wie ich finde zu recht günstigen Preisen. Je nach Tour kann es auch vorkommen, dass eine Dixieland-Band mit an Bord ist und für Unterhaltung sorgt. Es ist zwar nicht so meine Musik, aber zur Atmosphäre passt es auf jeden Fall.
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Die Wilhelma
Tipp von
pfennigfuchser (13)
07.01.08
Ich gehe für mein Leben gern in den Zoo, noch dazu wenn es die Wilhelma ist – einer der berühmtesten Tiergärten Deutschlands. Besonders interessant ist für mich hier die weltberühmte Menschenaffenhaltung. Und noch viel besser: Zwischen Januar und Oktober gibt es einen vergünstigten Abendtarif ab 16.00 Uhr von 8 EUR statt den üblichen 11,40 EUR. Das finde ich super!
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