China Lounge Hamburg City
Tipp von
Marilyn (2)
23.04.08
Ein ehemaliges chinesisches Restaurant, das mittlerweile in einem Club umgewandelt wurde. Direkt an der Reeperbahn gelegen, hat sich die China Lounge innerhalb kürzester Zeit zu einem absoluten Insider-Tipp entwickelt. Man kann sagen, es ist der angesagteste Club in Hamburg City. Total entspanntes, stylisches Publikum. Kaum jemand unter 25 Jahren. Denke einfach, das die starke Selektion an der Tür, den Laden so besonders macht.
Nobistor 14
phone: 040/31976622
Öffnungszeiten:
Do-Sa 23 Uhr
www.china-lounge.de
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Der Park Jingshau
Tipp von
Katrin (14)
21.02.08
Am 29.9.04 war es sehr warm, ein dichter Smognebel hingt in der Luft.Das Frühstück in der Jugendherberge war in Ordnung. Es gab drei Toasts für jeden, mit Erdbeerkonfitüre und einem Ei, sowie schwarzen Tee. Nicht besonders schmackhaft, jedoch europäisch und somit eine willkommene Abwechslung.
Danach unternahmen wir eine Wanderung durch ein Altbaugebiet, das aus einfachen und ärmlichen Gebäuden besteht, die Menschen sind hier aber mit dem zufrieden, was sie haben. Als wir dieses Gebiet verließen war die Freude groß, denn der Blick fiel direkt auf ein Mcdonald’s, in dem laut Alexander (unserem Reisefüherer) immer Westerntoilets gab. Also rannten fast alle auf Toilette, ob sie nun in Wirklichkeit das Bedürfnis hatten oder nicht, spielte kaum eine Rolle. Einfach nur mal wieder auf einer „richtigen“ Toilette zu sitzen, so wie zu Hause, das empfanden viele als Erlebnis, denn sonst sind in China die Toiletten einfach nur in den Boden eingelassene Keramikbecken.
Später ließ sich Herr Schmidt-Ihnen (einer unserer Beiden Schulleiter) für umgerechnet zwei Euro (ein Chinese hätte sicher höchstens ein Viertel zu zahlen gehabt) mit einer „Rikscha“, einem Fahrrad mit bequemen Sitz hinten, durch die Gegend fahren und hatte dabei seinen Spaß. Später saßen wir mit einem amerikanisch-chinesischen Freund von Alex, mit dem wir uns vorher trafen, in einem guten, am sog. Hohei-See gelegenen, chinesischen Restaurant und genossen Köstlichkeiten wie Pekingente.
Nach der Mittagsmahlzeit gingen wir in den „Jingshau“, einen Park in dessen Zentrum sich ein künstlich angelegter Hügel mit drei kleinen Buddhatempeln befand, von denen man auf die Verbotene Stadt blicken konnte. Zwar war die Sicht durch den Smog ziemlich schlecht, jedoch entstand so auch ein sehr mystisches Flair, da sich die Stadt auf geheimnisvoll Weise im Nebel verlor.
Schließlich machten wir uns auf, zu einer nahegelegenen Shoppingstraße. Herr Schmidt-Ihnen verspürte nicht das Verlangen nach einem Fußmarsch, sodass er am Eingang das Parks auf uns wartete. Da wir die Shops aber erst nach ca. 30 Minuten erreichten und der Rückweg natürlich noch vor uns lag, blieb gerade noch Zeit für den Besuch von genau zwei Geschäften, in denen jedoch niemand etwas kaufte. Wir kehrten um, liefen zu Herr Schmidt-Ihnen zurück und besuchten den Park erneut. Wie einige Stunden zuvor erstiegen wir den höchsten Punkt des Hügels, auf dem der größere der drei Tempel stand. Inzwischen war es dunkel geworden und wir konnten wieder auf die Verbotene Stadt blicken, die nun erleuchtet war und wirklich atemberaubend schön aussah. Nun verließen wir den Park endgültig und gönnten uns an einem kleinen Stand einen abendlichen Imbiss (sog. Ratsticks > Rattenspieße).
Auf dem Weg zum Hohei-See, an dem wir heute zu Mittag aßen, kamen wir an einer Gruppe von Straßenmasseuren vorbei, Judith (eine andere Reisebegleiterin) und – natürlich – Herr Schmidt-Ihnen konnten nicht widerstehen und ließen sich von den geübten und kräftigen Händen bearbeiten. Als sie zur Kasse gebeten wurden, ließ sich der Schulleiter übers Ohr hauen und bezahlte, statt wie vereinbart zwei, fünf Euro. Die Masseure haben sich sicher gefreut.
Mit zwei nun besonders entspannten Organisatoren suchten wir am See einen Bootsverleih auf und teilten unsere Gruppe auf mehrere Elektroboote auf, mit denen wir eine Stunde auf dem von einem Lichtermeer (ringsum war alles hell erleuchtet) umgebenen See herumtuckerten. Die auf dem Wasser schwimmenden Kerzen vervollständigten die romantische Atmosphäre. Als die Stunde vorüber war, ging es nach Hause.
Wir waren über 14 Stunden nahezu ununterbrochen auf den Beinen, ein anstrengender und aufregender Tag ging zu Ende, an dem wir sehr viel gesehen haben. Ein wahres Highlight war dabei zweifelsfrei die Verbotene Stadt bei Nacht. Erschreckend hingegen war die bedrückende Armut, die für uns immer deutlicher wurde. Alle paar Meter trifft man auf bettelnde Kinder oder Leute, die irgendeinen Ramsch verkaufen. Zum Beispiel wollte mir eine Frau eine rote Drachenfigur andrehen und verlangte dafür 200 Yuan (20 Euro). Ich ging weiter, ohne ihr viel Beachtung zu schenken. Sie folgte mir und war nach wenigen Sekunden mit dem Preis auf 30 Yuan (3 Euro) herunter gegangen, ohne das ich etwas dazugetan hätte. Aufrund der minderwertigen Qualität lehnte ich trotzdem ab.
Zur Erhöhung des Stressfaktors trugen die wieder überfüllten Busse deutlich bei. Außerdem scheint Hupen und Klingeln beim Verkehr sowohl für Auto-, als auch für Fahrradfahrer zum guten Ton zu gehören, da sie dies unentwegt tun, auch wenn es keinen ersichtlichen Grund gibt. Mit den Verkehrsregeln wird es auch nicht so genau genommen, genauer gesagt scheint es überhaupt keine zu geben. Ob an einer stark befahrenen Kreuzung die Ampel auf rot steht interessiert oft weder Auto- oder Radfahrer, noch Fußgänger. Die Straße wird frei nach dem Motto „Der Größte und Stärkste gewinnt“ überquert. Die Chinesen scheinen das Spiel aber auch gern nach der Regel „Der Lauteste gewinnt“ zu spielen.
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Ein Tag in Hang zhou
Tipp von
Katrin (14)
21.02.08
Vor vier Jahren war ich für ca. drei Wochen zu einem Schüleraustausch in China. An einem Tag sahen wir uns die Stadt Hang Zhou, in der Nähe von Shanghai.Um viertel vor sechs standen wir auf, frühstückten (Selbstversorgung), dann ging es mit etwas Verspätung (einige hatten die abgemachte Zeit, zu der wir uns unten im Hotel treffen wollten, nicht eingehalten) mit dem Taxi zum Bahnhof. Wir eilten zum Zug, den wir eine Minute vor Abfahrt erreichten (das letzte Stück legten wir rennend zurück) und in dem wir die folgenden zwei Stunden verbringen sollten.
Während der Fahrt konnte man zahlreiche Bauern beobachten, die ihre kleinen Felder ohne irgendwelche technische Hilfsmittel bewirtschaften. Vermutlich schaffen sie es gerade, den Eigenbedarf zu decken. Eine andere interessante Beobachtung ist, dass sich die Mülldeponien teilweise direkt neben den Fischereiteichen befinden. Der Übergang ist hier fließend, es gibt keinerlei Abgrenzung, was natürlich in höchstem Maße grundwasserschädigend ist. Oft werden die Deponien nach Verwendbarem durchsucht und nachfolgend platt gestampft. Dann werden Mauern und Gebäude auf dem Müll errichtet. Auch in Shanghai fiel einem das Müllproblem in China immer wieder ins Auge: die Geschäfte schütten ihre Abfälle prinzipiell auf den Weg oder die Straße vor der Tür und so ist alles verdreckt, überall liegt Müll, liegen Verpackungen und Essensreste herum. Gegen 10 Uhr sind wir in „Hang zhou“ angekommen, laut Reiseführer eine „Kleinstadt“ mit über 1,1 Millionen Einwohnern. Bis vor 700 Jahren war „Hang zhou“ 200 Jahre lang Chinas Hauptstadt. Nach einer langen Wanderung um einen Teil eines recht großen Sees kehrten wir gegen Mittag in einem der ältesten Restaurants der Gegend ein. Danach setzen wir die Wanderung fort. Die nächste Pause legten wir direkt am Seeufer ein. Hier rekapitulierten wir wieder einmal die Ereignisse der letzten Tage und sprachen die Planung für die nächsten Tage durch. Alex (unser "Reiseführer") sagte, der Gruppenteil der Reise sei nun vorbei, denn morgen würden wir zu den chinesischen Gastfamilien ziehen. Für mich ist dieser Gedanke eher abschreckend, da ich mich in unserem momentanen Hotel sehr wohl fühle und ich nur ungern das Risiko einer Verschlechterung der Umstände eingehe. Außerdem ist ungewiss, zu was für einer Familie man kommen wird. Bisher habe ich nicht nur positive Erfahrungen mit dem chinesischen Volk gemacht. Prinzipiell bin ich offen für Neues, aber das bange Gefühl bleibt.
Abschließend stellte Herr Beyer (unser Schulleiter) fest, dass wir immer öfter in Stresssituationen geraten und mahnte uns zur Pünktlichkeit.
Abends saßen wir seit geraumer Zeit auf der Grasterrasse eines chinesischen Teehauses und tranken – man glaubt es kaum – Tee. Des weiteren nahmen wir zur im Hintergrund laufenden typisch chinesischen Musik einige typisch chinesische Snacks zu uns. Das Teehaus steht direkt am See, den wir umrundet haben und der nun am anderen Ufer in Nebel gehüllt ist. Jenseits der anderen Seite erheben sich schemenhaft die Berge in die Höhe. Links und rechts von uns stehen Hängeweiden. Die Atmosphäre ist perfekt. Genauso stellt man sich ein friedliches, ruhiges China ohne Hektik, Stress und Autostaus vor. Der Tag war sehr schön, aber auch sehr anstrengend.
Auf der Rückfahrt lief im Zug-TV in Hinblick auf die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA ein Anti-Bush-Werbespot. Am nächsten morgen hieß es bereits um halb fünf Aufstehen, dann ging es zum Flughafen. Wir flogen mit „Air China“.
Ursprünglich war die Rückfahrt, wie die Hinfahrt, mit dem Zug geplant, doch leider waren keine Karten mehr zu haben und so mussten wir kurzfristig umplanen.
Alles in allem war es ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag.
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Shanghai vom Fischerdorf zur Weltstadt
Tipp von
sunny (7)
19.02.08
Zwei Wochen China - Reiseerlebnisse für ein ganzes Buch. Die Rundreise startete in Peking und endete in Shanghai. Faszinierend und immer aufs neue erstaunt war ich über die Chinesen. Man kann es kaum glauben an Sie sind doch wirklich ganz eigen. Ihre Tischmanieren unglaublich! Volkssport der Chinesen sich vordrängeln. Zusagen eine Art Volkssport. Shanghai war eine Stadt voller Gegensätze. Teils gibt es noch traditionelle Stadtviertel mit kleinen Garküchen. Wir haben für 1,80 Euro mit 5 Personen gegessen und jeder hatte sogar ein Chinesisch Bier. Der Hammer! Aber es wird alles abgerissen und so verschwinden die kleinen alten Häuser und die Stadt verliert am Charme. Die Skyline ist allerdings auch richtig klasse. Unglaubliche Architektur. Die Reise lohnt sich!
Online als Gruppenrundreise gebucht.
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