Shanghai (2)
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Ein Tag in Hang zhou

bubble Tipp von Katrin (14) 21.02.08

Vor vier Jahren war ich für ca. drei Wochen zu einem Schüleraustausch in China. An einem Tag sahen wir uns die Stadt Hang Zhou, in der Nähe von Shanghai.Um viertel vor sechs standen wir auf, frühstückten (Selbstversorgung), dann ging es mit etwas Verspätung (einige hatten die abgemachte Zeit, zu der wir uns unten im Hotel treffen wollten, nicht eingehalten) mit dem Taxi zum Bahnhof. Wir eilten zum Zug, den wir eine Minute vor Abfahrt erreichten (das letzte Stück legten wir rennend zurück) und in dem wir die folgenden zwei Stunden verbringen sollten.
Während der Fahrt konnte man zahlreiche Bauern beobachten, die ihre kleinen Felder ohne irgendwelche technische Hilfsmittel bewirtschaften. Vermutlich schaffen sie es gerade, den Eigenbedarf zu decken. Eine andere interessante Beobachtung ist, dass sich die Mülldeponien teilweise direkt neben den Fischereiteichen befinden. Der Übergang ist hier fließend, es gibt keinerlei Abgrenzung, was natürlich in höchstem Maße grundwasserschädigend ist. Oft werden die Deponien nach Verwendbarem durchsucht und nachfolgend platt gestampft. Dann werden Mauern und Gebäude auf dem Müll errichtet. Auch in Shanghai fiel einem das Müllproblem in China immer wieder ins Auge: die Geschäfte schütten ihre Abfälle prinzipiell auf den Weg oder die Straße vor der Tür und so ist alles verdreckt, überall liegt Müll, liegen Verpackungen und Essensreste herum. Gegen 10 Uhr sind wir in „Hang zhou“ angekommen, laut Reiseführer eine „Kleinstadt“ mit über 1,1 Millionen Einwohnern. Bis vor 700 Jahren war „Hang zhou“ 200 Jahre lang Chinas Hauptstadt. Nach einer langen Wanderung um einen Teil eines recht großen Sees kehrten wir gegen Mittag in einem der ältesten Restaurants der Gegend ein. Danach setzen wir die Wanderung fort. Die nächste Pause legten wir direkt am Seeufer ein. Hier rekapitulierten wir wieder einmal die Ereignisse der letzten Tage und sprachen die Planung für die nächsten Tage durch. Alex (unser "Reiseführer") sagte, der Gruppenteil der Reise sei nun vorbei, denn morgen würden wir zu den chinesischen Gastfamilien ziehen. Für mich ist dieser Gedanke eher abschreckend, da ich mich in unserem momentanen Hotel sehr wohl fühle und ich nur ungern das Risiko einer Verschlechterung der Umstände eingehe. Außerdem ist ungewiss, zu was für einer Familie man kommen wird. Bisher habe ich nicht nur positive Erfahrungen mit dem chinesischen Volk gemacht. Prinzipiell bin ich offen für Neues, aber das bange Gefühl bleibt.
Abschließend stellte Herr Beyer (unser Schulleiter) fest, dass wir immer öfter in Stresssituationen geraten und mahnte uns zur Pünktlichkeit.
Abends saßen wir seit geraumer Zeit auf der Grasterrasse eines chinesischen Teehauses und tranken – man glaubt es kaum – Tee. Des weiteren nahmen wir zur im Hintergrund laufenden typisch chinesischen Musik einige typisch chinesische Snacks zu uns. Das Teehaus steht direkt am See, den wir umrundet haben und der nun am anderen Ufer in Nebel gehüllt ist. Jenseits der anderen Seite erheben sich schemenhaft die Berge in die Höhe. Links und rechts von uns stehen Hängeweiden. Die Atmosphäre ist perfekt. Genauso stellt man sich ein friedliches, ruhiges China ohne Hektik, Stress und Autostaus vor. Der Tag war sehr schön, aber auch sehr anstrengend.
Auf der Rückfahrt lief im Zug-TV in Hinblick auf die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA ein Anti-Bush-Werbespot. Am nächsten morgen hieß es bereits um halb fünf Aufstehen, dann ging es zum Flughafen. Wir flogen mit „Air China“.
Ursprünglich war die Rückfahrt, wie die Hinfahrt, mit dem Zug geplant, doch leider waren keine Karten mehr zu haben und so mussten wir kurzfristig umplanen.
Alles in allem war es ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag.

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Shanghai vom Fischerdorf zur Weltstadt

bubble Tipp von sunny (7) 19.02.08

Zwei Wochen China - Reiseerlebnisse für ein ganzes Buch. Die Rundreise startete in Peking und endete in Shanghai. Faszinierend und immer aufs neue erstaunt war ich über die Chinesen. Man kann es kaum glauben an Sie sind doch wirklich ganz eigen. Ihre Tischmanieren unglaublich! Volkssport der Chinesen sich vordrängeln. Zusagen eine Art Volkssport. Shanghai war eine Stadt voller Gegensätze. Teils gibt es noch traditionelle Stadtviertel mit kleinen Garküchen. Wir haben für 1,80 Euro mit 5 Personen gegessen und jeder hatte sogar ein Chinesisch Bier. Der Hammer! Aber es wird alles abgerissen und so verschwinden die kleinen alten Häuser und die Stadt verliert am Charme. Die Skyline ist allerdings auch richtig klasse. Unglaubliche Architektur. Die Reise lohnt sich!

Online als Gruppenrundreise gebucht.

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